»Der Attentäter von Magdeburg hasst nicht nur Muslime, sondern alle, die seinen Hass nicht teilen!»

Der aus Sau­di-Ara­bi­en stam­men­de Arzt und Psych­ia­ter Taleb A., der am Frei­tag­abend einen Anschlag auf den Mag­de­bur­ger Weih­nachts­markt ver­üb­te, hat den Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me und die Säku­la­re Flücht­lings­hil­fe über meh­re­re Jah­re hin­weg ter­ro­ri­siert. Allem Anschein nach teil­te er Über­zeu­gun­gen aus dem ultra­rech­ten Spek­trum der AfD und glaub­te an eine groß­an­ge­leg­te Ver­schwö­rung, die dar­auf abzielt, Deutsch­land zu isla­mi­sie­ren. Sei­ne wahn­haf­ten Vor­stel­lun­gen gin­gen so weit, dass er annahm, selbst isla­mis­mus­kri­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen sei­en Teil der isla­mis­ti­schen Ver­schwö­rung.

IZH-Verbot: Klares Signal der wehrhaften Demokratie

Der Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me (ZdE) begrüßt die Ent­schei­dung des deut­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums, das Isla­mi­sche Zen­trum Ham­burg (IZH) zu schlie­ßen. Die Gren­zen der Tole­ranz sei­en bereits vor lan­ger Zeit über­schrit­ten wor­den.

ZdE im Gespräch mit der Körber-Stiftung

Mit­glie­der des Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me (ZdE) demons­trier­ten vor der Kör­ber-Stif­tung in Ham­burg. Die hat­te als Gast­red­ner Hos­sein Mou­sa­vi­an ein­ge­la­den, der wegen mut­maß­li­chen Ver­bin­dun­gen zum ira­ni­schen Regime in der Kri­tik steht.

Für eine Zeitenwende der deutschen Islampolitik

Der Ter­ror­an­schlag in Mann­heim und die Ermor­dung eines Poli­zis­ten sowie die Ver­let­zung von sechs Men­schen durch Mes­ser­an­grif­fe haben erneut das Pro­blem des poli­ti­schen Islams in den Vor­der­grund gerückt. Der Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me wen­det sich mit einem offe­nen Brief an die Poli­tik.

“Symbolpolitik allein genügt nicht!”

Seit vie­len Jah­ren war­nen der Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me und die Giord­a­no-Bru­no-Stif­tung vor den Gefah­ren, die mit der tota­li­tä­ren Ideo­lo­gie des Isla­mis­mus ein­her­ge­hen. Nach dem Mas­sa­ker an israe­li­schen Zivi­lis­ten und den Jubel­stür­men in Tei­len der hie­si­gen mus­li­mi­schen Bevöl­ke­rung mah­nen nun auch deut­sche Poli­ti­ker »kla­re Kan­te« gegen Anti­se­mi­tis­mus und Isla­mis­mus an. Den mar­ki­gen Wor­ten soll­ten jetzt Taten fol­gen.

 “Wenn das Kopftuch fällt, fällt auch das islamische Regime”

Immer mehr Frau­en legen im Iran das Kopf­tuch ab und wider­set­zen sich den Moral­vor­schrif­ten des Mul­lah-Regimes. Im bruno.-Interview erklärt ZdE-Vor­sit­zen­de Mina Aha­di, wel­che Hoff­nun­gen sie in die aktu­el­len Pro­tes­te setzt und wel­che Ver­ant­wor­tung der deut­schen Poli­tik zukommt.

Maryam Namazie: “Wir wollen keine islamische Republik”

Sie sei unmo­ra­lisch, kor­rupt und eine Hure, mei­nen Ver­tre­ter der Isla­mi­schen Repu­blik Iran, von huma­nis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen wird sie mit Prei­sen über­häuft: Maryam Nama­zie, die Spre­che­rin des Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me in Groß­bri­tan­ni­en. Seit Jah­ren kämpft sie gegen Isla­mis­mus und für Frau­en­rech­te. In den andau­ern­den Pro­tes­ten im Iran sieht Nama­zie nicht nur eine Frau­en­be­frei­ungs­be­we­gung, son­dern eine Frau­en­re­vo­lu­ti­on.

Mina – Der Preis der Freiheit

Der Doku­men­tar­film “Mina – Der Preis der Frei­heit” von Hesam You­se­fi por­trä­tiert Mina Aha­di, ira­ni­sche Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin und ZdE-Vor­sit­zen­de. Ihre Geschich­te ist eng ver­bun­den mit der Geschich­te tau­sen­der ira­ni­scher Freiheitskämpfer:innen, die ent­we­der hin­ge­rich­tet wur­den, ver­stor­ben sind oder aus Alters­grün­den nicht mehr kämp­fen kön­nen. Ent­lang ihres poli­ti­schen Akti­vis­mus führt der Film uns vor allem durch die Geschich­te des isla­mi­schen Regimes, denn Mina Aha­di kämpft seit Jahr­zehn­ten gegen Hin­rich­tun­gen und Stei­ni­gun­gen im Iran – und wur­de dadurch selbst zur Ziel­schei­be des Got­tes­staa­tes.

Islamkritikerin erhält Morddrohungen

Mina Aha­di und ihre Mit­strei­ter vom Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me erhal­ten Mord­dro­hun­gen, nach­dem sie sich mit einer Pro­test­ak­ti­on gegen die öffent­li­che Ver­laut­ba­rung des Muez­zin-Rufs in Köln stark­ge­macht haben. Die Behör­den neh­men die Dro­hun­gen sehr ernst und stel­len die Islam­kri­ti­ke­rin nun unter Poli­zei­schutz.

Jeder, der zum Unglauben verführt, wird umgebracht

Im März 2018 kam Moha­med Yahya Ekhou aus Mau­re­ta­ni­en nach Deutsch­land, weil er als Athe­ist dort von sei­ner Fami­lie mit dem Tod bedroht wur­de. Sein Asyl­an­trag wur­de abge­lehnt, der­zeit war­tet er auf den Aus­gang der Revi­si­on, die er mit Unter­stüt­zung der Säku­la­ren Flücht­lings­hil­fe dage­gen ein­ge­legt hat. Im hpd erzählt er sei­ne Geschich­te.