Wir haben abgeschworen!

Der Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me ist ein Netz­werk von Men­schen, die ent­we­der den isla­mi­schen Glau­ben auf­ge­ge­ben haben oder die nie­mals Mus­li­me waren, wenn­gleich sie auf­grund ihrer Her­kunft aus einem sog. “isla­mi­schen Land” gemein­hin der “Grup­pe der Mus­li­me” zuge­rech­net wer­den.

Aufklären statt Verschleiern

Die Frei­heit der Mei­nungs­äu­ße­rung, der Kunst und Wis­sen­schaft ist die unver­zicht­ba­re Grund­la­ge einer offe­nen Gesell­schaft und darf nicht aus Rück­sicht auf reli­giö­se Denk­ver­bo­te beschnit­ten wer­den.

Menschenrechte
statt Scharia

Die Men­schen­rech­te müs­sen uni­ver­sell gel­ten. Wir ste­hen ein für eine huma­nis­ti­sche Islam­kri­tik – jen­seits von Kul­tur­re­la­ti­vis­mus und Mus­lim­feind­lich­keit.

Selbstbestimmung statt Gruppenzwang

Viel­falt ist eine Berei­che­rung – wenn sie aus der Ver­wirk­li­chung indi­vi­du­el­ler Selbst­be­stim­mungs­rech­te her­vor­geht. Vor allem Kin­der müs­sen vor reli­giö­ser Indok­tri­na­ti­on geschützt und in ihrem Eman­zi­pa­ti­ons­stre­ben bestärkt wer­den.

Aktuelle Meldungen

„Wenn ich das Haus verlasse, denke ich manchmal: Vielleicht ist es das letzte Mal.“

Eier­wür­fe vor dem Kin­der­gar­ten, Droh­brie­fe im Brief­kas­ten, ein ver­such­ter Ein­bruch in die eige­ne Woh­nung: Mina Aha­di, Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Ex-Mus­­li­­me, erlebt seit Jahr­zehn­ten, wie weit der Arm des Mul­­lah-Regimes bis nach Deutsch­land reicht. Die Köl­ner Poli­zei warn­te sie sogar, sie ste­he ganz oben auf der Todes­lis­te Tehe­rans – ihr E‑Mail-Kon­­­to und Tele­fon wur­den gehackt, mona­te­lang stand sie unter Poli­zei­schutz.

Wei­ter­le­sen »

Der Iran steht vor einer offenen Zukunft

Der Tod Kha­men­eis mar­kiert das Ende einer Ära der Grau­sam­keit. Ob er auch einen demo­kra­ti­schen Auf­bruch ein­lei­tet, ist noch unge­wiss. Ent­schei­dend wird sein, ob es der Oppo­si­ti­on gelingt, mutig in die Zukunft zu bli­cken, statt eine nost­al­gisch ver­klär­te Ver­gan­gen­heit wie­der­be­le­ben zu wol­len. Ein Kom­men­tar von Mina Aha­di.

Wei­ter­le­sen »

Für ein humanistisches Stadt- und Menschenbild

Nach den Äuße­run­gen von Fried­rich Merz zum „Stadt­bild” folg­te der bekann­te Reflex: Empö­rung hier, Bei­fall dort. Doch weder mora­li­sche Ent­rüs­tung noch kul­tur­kämp­fe­ri­scher Popu­lis­mus brin­gen unse­re Gesell­schaft wei­ter. Ein Kom­men­tar von ZdE-Vor­­­si­t­­zen­­de Mina Aha­di.

Wei­ter­le­sen »

Wir brauchen
Ihre Unterstüzung!

Ihre Spen­de hilft, Auf­klä­rungs­ar­beit zu leis­ten und Betrof­fe­nen eine Stim­me zu geben – für Mut, Frei­heit und Men­schen­rech­te.

Die Geschichte einer
internationalen Bewegung

Am Anfang war das Wort, heißt es in einem ein­schlä­gig bekann­ten Text. In die­sem Fall hieß das Wort „Ex-Mus­lim“. Es trat im Jahr 2007 mit der Grün­dung des „Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me“ in die Öffent­lich­keit und ver­brei­te­te sich rasant über den gesam­ten Glo­bus. Heu­te fin­det Goog­le unter die­sem Stich­wort mehr als 3,5 Mil­lio­nen Ein­trä­ge – ein Hin­weis auf den Erfolg der Ex-Mus­li­men-Bewe­gung, deren Geschich­te in die­sem Film doku­men­tiert wird.