Nach dem Anschlag auf den CSD: Das Problem beim Namen zu nennen

Nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day, bei dem eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt wurden, warnt ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi davor, die ideologischen Hintergründe solcher Taten zu verschweigen. In ihrem Gastbeitrag „Das Problem beim Namen nennen“, der in der Kontext Wochenzeitung und auch in der taz veröffentlicht wird, fordert sie eine offene Debatte über den politischen Islam und den Shutz der offenen Gesellschaft Gesellschaft.
„Wenn ich das Haus verlasse, denke ich manchmal: Vielleicht ist es das letzte Mal.“

Eierwürfe vor dem Kindergarten, Drohbriefe im Briefkasten, ein versuchter Einbruch in die eigene Wohnung: Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, erlebt seit Jahrzehnten, wie weit der Arm des Mullah-Regimes bis nach Deutschland reicht. Die Kölner Polizei warnte sie sogar, sie stehe ganz oben auf der Todesliste Teherans – ihr E‑Mail-Konto und Telefon wurden gehackt, monatelang stand sie unter Polizeischutz.
Der Iran steht vor einer offenen Zukunft

Der Tod Khameneis markiert das Ende einer Ära der Grausamkeit. Ob er auch einen demokratischen Aufbruch einleitet, ist noch ungewiss. Entscheidend wird sein, ob es der Opposition gelingt, mutig in die Zukunft zu blicken, statt eine nostalgisch verklärte Vergangenheit wiederbeleben zu wollen. Ein Kommentar von Mina Ahadi.
Für ein humanistisches Stadt- und Menschenbild

Nach den Äußerungen von Friedrich Merz zum „Stadtbild” folgte der bekannte Reflex: Empörung hier, Beifall dort. Doch weder moralische Entrüstung noch kulturkämpferischer Populismus bringen unsere Gesellschaft weiter. Ein Kommentar von ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi.
Debatte um Kinderkopftuch in Österreich: Mehr Säkularismus wagen!

Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, begrüßt das geplante Kopftuchverbot in Österreich und fordert eine konsequente Säkularisierung des Bildungswesens in Europa.
Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt Festnahme von Ibtissam Lachgar in Marokko und fordert ihre sofortige Freilassung

Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) verurteilt die willkürliche Inhaftierung der marokkanischen Menschenrechtsaktivistin Ibtissam Lachgar. Frau Lachgar wurde am 10. August 2025 in Rabat festgenommen, nachdem sie ein Foto mit der Aufschrift „Allah ist eine Lesbe“ veröffentlicht hatte.
Islamismus an Berliner Schulen: Solidarität mit Oziel Inácio-Stech!

Der Zentralrat der Ex-Muslime erklärt seine Solidarität mit dem Lehrer Oziel Inácio-Stech, der an einer Berliner Grundschule Ziel islamisch begründeter homophober Anfeindungen wurde.
Mina Ahadi in den USA – Filmvorführungen, Diskussionen und politische Begegnungen

Vom 13. bis 23. Oktober 2024 absolvierte Mina Ahadi eine Vortrags- und Diskussionsreise durch mehrere Städte der Vereinigten Staaten. Im Mittelpunkt stand der Dokumentarfilm „Mina, der Preis der Freiheit“, der ein persönliches Porträt ihres Lebens im politischen Widerstand zeichnet. Der Film thematisiert ihren Ausstieg aus dem Islam, ihre Flucht vor dem iranischen Regime und ihr langjähriges Engagement gegen politische Unterdrückung und die Todesstrafe.
Islamkritikerin rechnet mit AfD ab

In einem offenen Brief wendet sich die Islamkritikerin Mina Ahadi an Alice Weidel. Darin erhebt sie schwere Vorwürfe: Die AfD habe die Öffentlichkeit getäuscht, um das Attentat von Magdeburg für eigene politische Zwecke zu instrumentalisieren. Echte Antworten auf das Problem des Islamismus seien von ihr nicht zu erwarten.
»Da kam mir der Name sofort in den Kopf«

Der Täter des Anschlags in Magdeburg kritisierte die »linke« humanistische Ausrichtung des Zentralrats der Ex-Muslime und der eng befreundeten Säkularen Flüchtlingshilfe, die sich gezielt für religionsfreie Migrant*innen aus islamisch geprägten Ländern einsetzt. Im Interview mit der TAZ schildert ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi die Hintergründe.