8. März 2022

Mina – Der Preis der Freiheit

Der Dokumentarfilm "Mina – Der Preis der Freiheit" von Hesam Yousefi porträtiert Mina Ahadi, iranische Menschenrechtsaktivistin und ZdE-Vorsitzende. Ihre Geschichte ist eng verbunden mit der Geschichte tausender iranischer Freiheitskämpfer:innen, die entweder hingerichtet wurden, verstorben sind oder aus Altersgründen nicht mehr kämpfen können. Entlang ihres politischen Aktivismus führt der Film uns vor allem durch die Geschichte des islamischen Regimes, denn Mina Ahadi kämpft seit Jahrzehnten gegen Hinrichtungen und Steinigungen im Iran – und wurde dadurch selbst zur Zielscheibe des Gottesstaates.

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„Wenn ich das Haus verlasse, denke ich manchmal: Vielleicht ist es das letzte Mal.“

Eier­wür­fe vor dem Kin­der­gar­ten, Droh­brie­fe im Brief­kas­ten, ein ver­such­ter Ein­bruch in die eige­ne Woh­nung: Mina Aha­di, Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me, erlebt seit Jahr­zehn­ten, wie weit der Arm des Mul­lah-Regimes bis nach Deutsch­land reicht. Die Köl­ner Poli­zei warn­te sie sogar, sie ste­he ganz oben auf der Todes­lis­te Tehe­rans – ihr E‑Mail-Kon­to und Tele­fon wur­den gehackt, mona­te­lang stand sie unter Poli­zei­schutz.

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Der Iran steht vor einer offenen Zukunft

Der Tod Kha­men­eis mar­kiert das Ende einer Ära der Grau­sam­keit. Ob er auch einen demo­kra­ti­schen Auf­bruch ein­lei­tet, ist noch unge­wiss. Ent­schei­dend wird sein, ob es der Oppo­si­ti­on gelingt, mutig in die Zukunft zu bli­cken, statt eine nost­al­gisch ver­klär­te Ver­gan­gen­heit wie­der­be­le­ben zu wol­len. Ein Kom­men­tar von Mina Aha­di.

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