29. Juli 2026

Nach dem Anschlag auf den CSD: Das Problem beim Namen zu nennen

Nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day, bei dem eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt wurden, warnt ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi davor, die ideologischen Hintergründe solcher Taten zu verschweigen. In ihrem Gastbeitrag „Das Problem beim Namen nennen“, der in der Kontext Wochenzeitung und auch in der taz veröffentlicht wird, fordert sie eine offene Debatte über den politischen Islam und den Shutz der offenen Gesellschaft Gesellschaft.

Für Mina Aha­di, Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me, ist die­ser Anschlag Anlass, eine grund­le­gen­de Debat­te ein­zu­for­dern: Pro­ble­me müs­sen klar benannt wer­den, damit sie bekämpft wer­den kön­nen. In ihrem Gast­bei­trag „Das Pro­blem beim Namen nen­nen“, der in der Kon­text und auch in der taz erscheint, kri­ti­siert sie eine gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Zurück­hal­tung beim Umgang mit dem poli­ti­schen Islam und isla­mis­ti­scher Ideo­lo­gie.

Aha­di betont, dass die Kri­tik an einer Ideo­lo­gie nicht mit der Abwer­tung von Men­schen gleich­ge­setzt wer­den darf. Gera­de Ex-Muslim:innen sowie libe­ra­le und säku­la­re Men­schen aus mus­li­misch gepräg­ten Län­dern wei­sen seit Jah­ren dar­auf hin, dass isla­mis­ti­sche Bewe­gun­gen grund­le­gen­de Wer­te einer offe­nen Gesell­schaft infra­ge stel­len – dar­un­ter Gleich­be­rech­ti­gung, Reli­gi­ons­frei­heit, Mei­nungs­frei­heit und die Rech­te von Frau­en und quee­ren Men­schen.

Den voll­stän­di­gen Gast­bei­trag von Mina Aha­di lesen Sie in der Kon­text Wochen­zei­tung und der kom­men­den Wochen­end­aus­ga­be der taz.

Zum Bei­trag: https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/800/das-problem-beim-namen-nennen-11021.html

Weitere Beiträge

„Wenn ich das Haus verlasse, denke ich manchmal: Vielleicht ist es das letzte Mal.“

Eier­wür­fe vor dem Kin­der­gar­ten, Droh­brie­fe im Brief­kas­ten, ein ver­such­ter Ein­bruch in die eige­ne Woh­nung: Mina Aha­di, Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Ex-Mus­li­me, erlebt seit Jahr­zehn­ten, wie weit der Arm des Mul­lah-Regimes bis nach Deutsch­land reicht. Die Köl­ner Poli­zei warn­te sie sogar, sie ste­he ganz oben auf der Todes­lis­te Tehe­rans – ihr E‑Mail-Kon­to und Tele­fon wur­den gehackt, mona­te­lang stand sie unter Poli­zei­schutz.

Weiterlesen »

Der Iran steht vor einer offenen Zukunft

Der Tod Kha­men­eis mar­kiert das Ende einer Ära der Grau­sam­keit. Ob er auch einen demo­kra­ti­schen Auf­bruch ein­lei­tet, ist noch unge­wiss. Ent­schei­dend wird sein, ob es der Oppo­si­ti­on gelingt, mutig in die Zukunft zu bli­cken, statt eine nost­al­gisch ver­klär­te Ver­gan­gen­heit wie­der­be­le­ben zu wol­len. Ein Kom­men­tar von Mina Aha­di.

Weiterlesen »