Für Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, ist dieser Anschlag Anlass, eine grundlegende Debatte einzufordern: Probleme müssen klar benannt werden, damit sie bekämpft werden können. In ihrem Gastbeitrag „Das Problem beim Namen nennen“, der in der Kontext und auch in der taz erscheint, kritisiert sie eine gesellschaftliche und politische Zurückhaltung beim Umgang mit dem politischen Islam und islamistischer Ideologie.
Ahadi betont, dass die Kritik an einer Ideologie nicht mit der Abwertung von Menschen gleichgesetzt werden darf. Gerade Ex-Muslim:innen sowie liberale und säkulare Menschen aus muslimisch geprägten Ländern weisen seit Jahren darauf hin, dass islamistische Bewegungen grundlegende Werte einer offenen Gesellschaft infrage stellen – darunter Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und die Rechte von Frauen und queeren Menschen.
Den vollständigen Gastbeitrag von Mina Ahadi lesen Sie in der Kontext Wochenzeitung und der kommenden Wochenendausgabe der taz.
Zum Beitrag: https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/800/das-problem-beim-namen-nennen-11021.html

